Arbeit

Hier gibt es verschiedene, lustige Sprüche (keine Witze)

Arbeit

Beitragvon Peter » 27 Mär 2004, 23:53

Sprüche über die Arbeit
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 27 Mär 2004, 23:54

Leitsprüche:

Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger - auf Wunsch kann auch gehext werden.

---

... und wenn ich dann Arbeitswut habe, setze ich mich in eine Ecke und warte bis der Anfall vorüber ist

---

Man muß zwar nicht ausgesprochen blöd sein um hier zu arbeiten, aber es erleichtert die Sache ungemein

---

Mich kann man nicht feuern, Sklaven werden verkauft

---

Mit jedem Tag meines Lebens erhöht sich zwangsläufig die Zahl derjenigen, die mich am Arsch lecken können

---

Solange ihr tut als würdet ihr mich bezahlen, tue ich so als würde ich arbeiten
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 27 Mär 2004, 23:54

Schöner Arschkriechen:

Der Weg zum Herzen des Chefs führt immer durch seinen Arsch. Besonders willensschwache, charakterlose Firmeninhaber sind zugänglich für verlogene Anbiederung und schleimige Komplimente. Loben Sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Aussehen Ihres Chefs, die Zartheit seiner Haut, die Fülle seines Haares und die Sinnlichkeit seiner Lippen. Sollten Sie einmal zusammen mit ihm an der Pinkelrinne stehen, nutzen Sie die Gelegenheit, lauthals die Größe und Pracht seines Geschlechts zu preisen. Mit kleinen Aufmerksamkeiten (ein paar selbstgepflückte Blümchen, ein selbstverfaßtes Gedicht am schwarzen Brett, eine Schachtel Konfekt, ...) versichern Sie sich des Wohlwollens Ihres Vorgesetzten. Zeigen Sie sich bei Konferenzen maßlos beeindruckt von der Schärfe seiner Argumentation, unterstützen Sie seine Meinung mit hysterischen Beifallsbekundungen, entzünden Sie eine Wunderkerze oder schwenken Sie ein Feuerzeug.

Sollte Ihr Chef allerdings eine integre, autonome und autoritäre Persönlichkeit sein, dann fotografieren Sie ihn beim Vögeln mit der Sekretärin und erpressen das Kapitalistenschwein, bis es schwarz wird!
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 27 Mär 2004, 23:54

Büroregeln:

08:00 - 09:00 Uhr: Bitte leise eintreten, deine Kollegen könnten noch schlafen
09:00 - 10:00 Uhr: Setze dich unauffällig an deinen Platz und ruhe dich von der anstrengenden Nacht aus
10:00 - 11:00 Uhr: Taste dich langsam ins Betriebsrestaurant vor, und lasse dir vom Ober einen Kaffee servieren
11:00 - 12:00 Uhr: Bereite dich auf die Mittagspause vor
12:00 - 14:00 Uhr: Mittagspause
14:00 - 15:00 Uhr: Kleines Verdauungsnickerchen
15:00 - 16:00 Uhr: Räume deinen Arbeitsplatz auf und bereite dich auf den Feierabend vor
16:00 Uhr............. Erschöpft nach Hause kriechen
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 27 Mär 2004, 23:55

Neuer Kollektivvertrag:

01. Arbeit ist Anstrengung
02. Jede Anstrengung ist verboten. Wer bei der Arbeit schwitzt, wird entlassen.
03. Vor Arbeitsbeginn werden Kaffee, Schokolade, Tee und belegte Brötchen verabreicht.
04. Der Arbeitsbeginn ist dem Ermessen des Personals anheimgestellt, darf aber nicht vor 10:00 Uhr erfolgen.
05. Die Herren erscheinen im tadellosen Maßanzug, die Damen im Abendkleid. Die Kosten sind vom Betrieb zu tragen.
06. Wer länger als drei Monate dem Betrieb angehört, wird mit einem Personenwagen zum und vom Arbeitsplatz befördert.
07. Während der Arbeitszeit spielt die Betriebsmusikkapelle.
08. Der Mindestlohn beträgt ATS 25.000,-- netto pro Monat.
09. Wer in der Arbeit schläft, darf nicht geweckt werden.
10. Büroschlaf ist gesund und anerkannt.
11. Von 12:00 - 15:00 Uhr ist Mittagspause. Der Chef hat für musikalische Unterhaltung zu sorgen.
12. Von 15:00 Uhr bis 15:30 kann gearbeitet werden. Wer keine Lust hat, kann Fußball spielen oder sich dem Billard widmen, oder in den Erfrischungsraum gehen, in welchem verschiedene Spiele zur Verfügung stehen.
13. Das Benützen der Toiletten ist während den Pausen zu unterlassen, denn dazu ist die Arbeitszeit da. Desgleichen ist das Rasieren und Haareschneiden während der Pausen nicht gestattet, da Bart und Haare auch während der Arbeitszeit wachsen.
14. Betriebsschluß ist um 16:00 Uhr, auf Wunsch auch früher. Spätestens um 15:30 Uhr ist mit dem Händewaschen zu beginnen. Der Chef ist verpflichtet, den Arbeitern und Angestellten beim Verlassen des Betriebes die Hand zu drücken und ihnen Dank und Anerkennung für die aufopfernde Tätigkeit im Betrieb auszusprechen.
15. Will ein Personalmitglied heiraten, so hat die Firma für einen geeigneten Ehepartner zu sorgen, der beliebig ausgetauscht werden kann. Ebenso hat die Firma Haussteuer, Möbel und Wohnung bereitzustellen. Der Betrieb bleibt zu diesem Anlaß sechs Tage geschlossen.
16. Zur leichteren Erledigung privater Verpflichtungen wird auf dem Arbeitsplatz eine Dauertelefonverbindung mit gewünschtem Anschluß eingerichtet.
17. Die silbernen Löffel können nach Hause genommen werden und müssen vom Betrieb zurückgekauft werden.
18. Motto: Arbeite ruhig und gediegen, was nicht fertig wird bleibt liegen. Halte stehts die Ruhe heilig, nur Verrückte haben's eilig !
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 27 Mär 2004, 23:55

Lohnerhöhung:

An den Mitarbeiter, in Erledigung Ihres Ansuchen bezüglich Ihrer Lohnerhöhung geht Ihnen nachstehende Erklärung zu:

Haben Sie keine Ehre im Leib? Wissen Sie denn nicht wie wenig Sie arbeiten ? Wir rechnen es Ihnen vor:
Das Jahr hat bekanntlich 365 Tage. Davon schlafen Sie täglich 8 Stunden, das sind 122 Tage, es bleiben also noch 243 Tage übrig. Täglich haben Sie noch 7 Stunden Freizeit, das sind 106 Tage, bleiben also noch 137 Tage. 52 Sonntage hat das Jahr, an denen Sie ebenfalls frei haben, bleiben also noch 85 Tage. Samstag wird auch nicht gearbeitet, das sind auch wieder 52 Tage, bleiben 33 Tage übrig. Außerdem haben Sie noch 3 Wochen Urlaub, bleibt also ein Rest von 12 Tagen. Das Jahr hat insgesamt 11 Feiertage. Und was bleibt übrig? Sage und schreibe noch ein Tag ! Und das ist der 1. Mai, an dem Sie auch frei haben.
Und da wollen Sie eine Lohnerhöhung? Wissen Sie was Sie sind ? Ein Staatsverbrecher !!
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 27 Mär 2004, 23:55

Als ich heute morgen zur Arbeit eilte, begegnete mir Jesus und er sprach: "Mein Sohn, wohin gehst Du?" - Und ich antwortete: "Ich gehe zur Arbeit, mein Herr". Da leuchtete das Antlitz des Herrn und er fragte mich, bei welcher Firma ich den beschäftigt sei. Als ich ihm den Namen sagte, verfinsterte sich sein Antlitz, schwarze Gewitterwolken zogen am Himmel auf und es blitzte und donnerte, sodaß ich Angst bekam und vor dem Herrn auf den Boden sank. Doch der Herr sprach: "Fürchte Dich nicht, denn Du bist ohne Schuld". Er legte seine Hand auf mein Haupt und fragte: "Sag mein Sohn, welches Entgelt erhältst Du für Deine schwere Arbeit von Deinem Arbeitsherrn?". Als Jesus die Höhe meines Gehaltes erfuhr, setzte er sich zu mir und wir weinten bittere Tränen.
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 27 Mär 2004, 23:55

Wer täglich arbeitet wie ein Pferd, fleißig ist wie eine Biene, abends müde ist wie ein Hund, der sollte zum Tierarzt gehen. Es könnte sein, daß er ein Kamel ist !

---

Arbeit hat noch keinen umgebracht, aber ich will kein Risiko eingehen!
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Der Spruch zum heutigen Tag

Beitragvon Tinchen » 09 Apr 2004, 08:07

Wenn einer lacht, lach mit!

Wenn einer singt, sing mit!

Wenn einer trinkt, trink mit!

Wenn einer arbeitet, dann lass ihn spinnen!

:lol:
Benutzeravatar
Tinchen
Auf-jede-Email-Antworter
Auf-jede-Email-Antworter
 
Beiträge: 963
Registriert: 05 Apr 2004, 11:46
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 25 Apr 2004, 20:30

Arbeit oder Gefängnis - Ein Vergleich

IM GEFÄNGNIS
verbringst Du die meiste Zeit in einer 8x10 Zelle;

BEI DER ARBEIT
verbringst Du die meiste Zeit in einem 6x8 Arbeitsplatz.

IM GEFÄNGNIS
bekommst Du 3 Mahlzeiten am Tag;

BEI DER ARBEIT
bekommst Du eine Pause für eine Mahlzeit am Tag - und musst dafür auch
noch bezahlen.

IM GEFÄNGNIS
wird Dir bei guter Führung Zeit erlassen

BEI DER ARBEIT
wird Dir bei guter Führung noch mehr Arbeit aufgehalst.

IM GEFÄNGNIS
öffnet und schließt ein Wächter alle Türen für Dich

BEI DER ARBEIT
musst Du eine ID-Karte tragen, und alle Türen selbst öffnen.

IM GEFÄNGNIS
kannst Du Fernsehen und Spiele spielen

BEI DER ARBEIT
wirst Du entlassen wenn Du fernsiehst oder Spiele spielst.

IM GEFÄNGNIS
hast Du Deine eigene Toilette

BEI DER ARBEIT
musst Du Dir eine mit vielen Kollegen teilen.

IM GEFÄNGNIS
ist Deiner Familie erlaubt Dich zu besuchen

BEI DER ARBEIT
darfst Du nicht mit mal Deiner Familie sprechen.

IM GEFÄNGNIS
werden alle Kosten für Dich bezahlt, und Du brauchst nicht zu arbeiten

BEI DER ARBEIT
mußt Du alles selbst bezahlen, und es werden Dir Steuern abgezogen um
unter anderem auch Gefängnisse zu bezahlen.

IM GEFÄNGNIS
gibt es Wächter

BEI DER ARBEIT
nennt man sie Manager.

aber bedenke :

IM GEFÄNGNIS
musst Du die ganze Zeit bleiben

BEI DER ARBEIT
darfst Du ab und zu nach Hause gehen.
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 24 Mai 2004, 19:31

Es waren einmal sieben Zwerge,
die lebten hinter den sieben Bergen.

Tag fuer Tag suchten sie im Bergwerk nach Gold. Jeder der
Zwerge war rechtschaffen, fleissig und achtete den Anderen.
Wenn einer von ihnen muede wurde, so ruhte er sich aus,
ohne dass die Anderen erzuernten. Wenn es einem von ihnen
an etwas mangelte, so gaben die Anderen bereitwillig und gerne.
Abends, wenn das Tagewerk geschafft war, assen sie eintraechtig
ihr Brot und gingen zu Bett. Am siebten Tage jedoch ruhten sie.

Doch eines Tages meinte einer von ihnen, dass sie so recht
nicht wuessten, wieviel denn geschafft sei und begann, die
Goldklumpen zu zaehlen, die sie Tag fuer Tag aus dem Bergwerk
schleppten. Und weil er so mit Zaehlen beschaeftigt war,
schufteten die Anderen fuer ihn mit. Bald nahm ihn seine
neue Arbeit derart in Anspruch, dass er nur noch zaehlte
und die Hacke fuer immer beiseite legte.

Nach einer Zeit hob ein Murren an unter den Freunden, die
mit Argwohn auf das Treiben des Siebten schauten. Dieser
erschrak und verteidigte sich, das Zaehlen sei unerlaesslich,
so sie denn wissen wollten, welche Leistung sie vollbracht
hatten und begann, den Anderen in allen Einzelheiten davon
zu erzaehlen. Und weil er nicht erzaehlen konnte, waehrend die
Anderen hackten und haemmerten, so legten sie alle ihre
Schaufeln beiseite und sassen am Tisch zusammen. So entstand
das erste M e e t i n g .

Die anderen Zwerge sahen das feine Papier und die Symbole,
aber schuettelten die Koepfe, weil sie es nicht verstanden.
Es dauerte nicht lange und der C o n t r o l l e r
(denn so nannte er sich fortan!) forderte, die Zwerge,
die da Tagein, Tagaus schufteten, moegen ihm ihre Arbeit
beweisen, in dem sie ihm Zeugnis auf Papier ablegten ueber
die Menge Goldes, die sie mit den Loren aus dem Berg
holten. Und weil er nicht verstehen konnte, warum die
Menge schwankte, so berief er einen unter ihnen, die Anderen
zu fuehren, damit der Lohn recht gleichmaessig ausfiele.
Der Fuehrer nannte sich M a n a g e r und legte seine Schaufel
nieder.

Nach kurzer Zeit arbeiteten also nur noch Fuenf von ihnen,
allerdings mit der Auflage, die Arbeit aller Sieben zu
erbringen. Die Stimmung unter den Zwergen sank, aber was
sollten sie tun? Als der Manager von ihrem Wehklagen hoerte,
dachte er lange und angestrengt nach und erfand die
T e a m a r b e i t . So sollte jeder von ihnen gemaess
seiner Talente nur einen Teil der Arbeit erledigen und sich
spezialisieren. Aber ach! Das Tagewerk wurde nicht
leichter und wenn einer von ihnen krank wurde, wussten die
Anderen weder ein noch aus, weil sie die Arbeit ihres
Naechsten nicht kannten. So entstand der Taylorismus.

Als der Manager sah, dass es schlecht bestellt war um
seine Kollegen, bestellte er einen unter ihnen zum
G r u p p e n f ue h r e r , damit er die Anderen ermutigte. So
musste der Manager nicht mehr sein warmes Kaminfeuer verlassen.
Leider legte auch der Gruppenfuehrer, der nunmehr den
Takt angab, die Schaufel nieder und traf sich mit dem
Manager oefter und oefter zu Meetings. So arbeiteten nur noch Vier.

Die Stimmung sank und damit alsbald die Foerdermenge des
Goldes. Als die Zwerge wuetend an seine Buerotuer traten,
versprach der Manager Abhilfe und organisierte eine
kleine Fahrt mit dem Karren, damit sich die Zwerge
zerstreuten. Damit aber die Menge Goldes nicht nachliess,
fand die Fahrt am Wochenende statt. Und damit die Fahrt
als Geschaeftsreise abgesetzt werden konnte, hielt der
Manager einen langen Vortrag, den er in fremdartige Worte
kleidete, die er von einem anderen Manager gehoert hatte,
der andere Zwerge in einer anderen Mine befehligte.
So wurden die ersten Anglizismen verwendet.

Eines Tages kam es zum offenen Streit. Die Zwerge
warfen ihre kleinen Schaufeln hin und stampften mit
ihren kleinen Fuessen und ballten ihre kleinen Faeuste.
Der Manager erschrak und versprach den Zwergen, neue
Kollegen anzuwerben, die ihnen helfen sollten.
Der Manager nannte das O u t s o u r c i n g .
Also kamen neue Zwerge, die fremd waren und nicht recht
in die kleine Gemeinde passten. Und weil sie anders waren,
musste auch fuer diese ein neuer Fuehrer her, der an den
Manager berichtete. So arbeiteten nur noch Drei von ihnen.

Weil jeder von ihnen auf eine andere Art andere Arbeit
erledigte und weil zwei verschiedene Gruppen von
Arbeitern zwei verschiedene Abteilungen noetig werden
liessen, die sich untereinander nichts mehr schenkten,
begann, unter den strengen Augen des Controllers,
bald ein reger Handel unter ihnen. So wurden die
K o s t e n s t e l l e n geboren. Jeder sah voller
Misstrauen auf die Leistungen des Anderen und hielt
fest, was er besass. So war ein Knurren unter ihnen,
dass staerker und staerker wurde.
Die zwei Zwerge, die noch arbeiteten, erbrachten ihr
Tagewerk mehr schlecht als recht. Als sich die Manager
und der Controller ratlos zeigten, beauftragten sie
schliesslich einen Unternehmensberater. Der strich ohne
die geringste Ahnung hochnaesig durch das Bergwerk und
erklaerte den verdutzten Managern, die Gruende fuer die
schlechte Leistung sei darin zu suchen, das die letzten
Beiden im Bergwerk verbliebenen Zwerge ihre Schaufeln
falsch hielten. Dann kassierte er eine ganze Lore
Gold und verschwand so schnell, wie er erschienen war.

Waehrenddessen stellte der Controller fest, dass die externen
Mitarbeiter mehr Kosten verursachten als Gewinn erbrachten
und ueberdies die Auslastung der internen Zwerge senkte.
Schliesslich entliess er sie. Der Fuehrer, der die externen
Mitarbeiter gefuehrt hatte, wurde zweiter Controller.
So arbeitete nur noch ein letzer Zwerg in den Minen.

Tja, und der lernte in seiner kargen Freizeit, die nur
noch aus muehsam errungenen abgebummelten ueberstunden
bestand, Schneewittchen kennen, die ganz in der Naehe
der Mine ihre Dienste anbot. Dann holte er sich bei
ihr den Siff und verreckte elendig.

Die Firma ging pleite, die Manager und Gruppenfuehrer
und Controller aber fanden sich mit grosszuegigen Summen
gegenseitig ab und verpissten sich, um der Anklage
wegen Untreue zu entgehen, ins Ausland und dieses
deprimierende, aber wahrheitsgetreue Maerchen ist aus.
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 16 Mär 2005, 21:24

Eine deutsche Verwaltung

Kreis Mettmann steckt gerade in einer Krise.
Begonnen hatte alles mit der Damentoilette im Rathaus,
die plötzlich und ohne Vorwarnung verstopft war.

Ein Verwaltungsbeamter des mittleren Dienstes wagte es daraufhin
selbstherrlich und in völliger Überschätzung seiner Kompetenz, einen
hiesigen Sanitärbetrieb mit der Schadensbeseitigung zu beauftragen.

Glücklicherweise war ein Beamter des gehobenen Dienstes zugegen, als die
Handwerker eintrafen. Sofort erkannte er die Tragweite des Skandals.

Nicht nur, daß ein Schwippschwager des Untergebenen in der Firma
arbeitete,
nein, der Auftrag hätte ordnungsgemäß ausgeschrieben werden müssen -
europaweit natürlich!

Der Inspektor veranlasste sofort die nötigen Schritte: Die Firma wurde des
Hauses verwiesen, das Damenklo versiegelt, der Auftrag ausgeschrieben und
gegen den Hauptsekretär ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Weiter
verfügte der Inspektor, daß das Herrenklo bis zur Reparatur zum Damenklo
umfunktioniert werde und die männlichen Beschäftigten ihre Notdurft an der
nahegelegenden Linde zu verrichten haben.

Die Betroffenen beschwerten sich daraufhin beim Personalrat,
da diese Regelung ja auf das "große Geschäft" kaum Anwendung finden
könne.

Der Inspektor bestellte daraufhin einen ToiToiToi-Container, allerdings
ohne Rücksprache mit seinem Dienstvorgesetzten und ohne Ausschreibung.

Ein zufällig an der Linde urinierender Beamter des höheren Dienstes ließ
den eintreffenden Container sofort wieder abfahren und für das intakte Klo
eine Art Dienstplan erstellen. Der Hausmeister wurde beauftragt, alle zwei
Stunden das Geschlechtspiktogramm an der Toilettentür auszutauschen.

Der Inspektor bekam ein Disziplinarverfahren.

In der Tatsache, daß die Männer während der Damenbenutzungszeit ihr
kleines Geschäft weiterhin an der Linde verrichteten, sahen die weiblichen
Beschäftigten einen illegitimen Vorteil und intervenierten bei der
Gleichstellungsbeauftragten. Der Bürgermeister ließ daraufhin die Linde
fällen, ohne Rücksprache mit dem Umweltministerium und ohne europaweite
Ausschreibung.

Inzwischen ist die ganze Führungsetage des Rathauses suspendiert.

Die Wurzel allen Übels hat sich dann vor dem Eintreffen des maltesischen
Klempners und des Toilettencontainers aus dem nordfinnischen Rovaniemi
erledigt.

Ein Praktikant hatte von zu Hause eine Handspirale mitgebracht und die
Verstopfung beseitigt.

Diese beispiellose Eigeninitiative stellte die Verwaltung nun allerdings
vor ein Riesenproblem: Vor der Einleitung eines Disziplinarverfahrens muß
der junge Mann ja erst noch verbeamtet werden.
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 06 Apr 2005, 20:03

Ihre Chance:
Traumberuf Lehrer!

Wollen Sie zur Elite gehören ?
Dann kommen Sie zu uns!

Das wird von Ihnen erwartet:
Nerven wie Drahtseile.
Unterrichtsshows - besser als jedes Fernsehprogramm.
Sprachkenntnisse in fast allen Sprachen der Welt.
Qualifizierter Unterricht auch in Keller-, Putz- und Abstellräumen.
Sportliche Durchtrainiertheit, um auch als 60-jähriger noch mit der Klasse
Schlittschuhlaufen gehen zu können.
Grundkenntnisse als Sozialarbeiter, Seelsorger, Animateur, Schiedsmann,
Sanitäter, Verwaltungsbeamter...
Eigenkapital für die Schule (Klassenfahrten müssen mitfinanziert werden;
technische Gerate sollten Sie selber kaufen).
Mit technischen Geräten von gestern die Schüler von heute auf die
Welt von morgen vorbereiten.
Blinder Gehorsam dem Kultusminister gegenüber.

Das wird Ihnen geboten:
Steigende Schülerzahlen mit vielen Nationalitäten.
(Die Welt kommt zu Ihnen in den Klassenraum - wozu noch verreisen ?)
Jährliche Urlaubswochen im Landheim in Begleitung aufgeweckter Kinder...
(wozu die Nächte mit Schlaf vergeuden ?)
Aktion am Vormittag - lassen Sie sich von Ihren Schülern überraschen!
Gemeinsames Altern im Kollegium.
(unser Motto: Weißt Du noch - damals..!)
Geschlossene Pensionierung des Kollegiums in etwa 20 Jahren
(voraussichtlich aber vorzeitiger Ruhestand aufgrund berufsbedingter
Arbeitsunfähigkeit).
6-Tage-Woche an etlichen Schulen
(vielleicht könnte man ja am Sonntag auch noch... ?).
Garantierte Arbeitszeitverlängerung für 2005.
Interessiert?
Dann bewerben Sie sich jetzt bei ...
Halt !!!
Aufgrund der bevorstehenden Arbeitszeitverlängerung haben Sie vor dem
Jahre 2007 leider keine Chance eingestellt zu werden.
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 20 Jun 2005, 00:09

Eine Anleitung für Aufsteiger - und solche die es werden wollen!

Also, Sie haben bereits einige Zeit in einer Firma verbracht, ohne so recht weiter zu kommen. Sie möchten aber gerne weiterkommen, doch leider fehlen ihnen die geistigen Voraussetzungen dafür. Was also tun ? Ganz einfach! Kotzbrocken's Kursus für Intriganten und Heimtückler befolgen!

1. In jedem Unternehmen gibt es einen Nummer 1, den Chef. Dafür sind sie wahrscheinlich noch zu jung. Also: Konzentrieren sie sich darauf, die Nummer 2 zu werden. In kleineren Unternehmen ist das der Stellvertreter des Chefs, in grossen Unternehmen zumindest ein Spitzenjob im Management oder im entscheidenden Gremium.

2. Akzeptieren sie die Kotzbrocken'sche Technik der Intrige als kürzesten Weg zur Nummer 2. Vertrauen Sie darauf: Wer nur auf Leistung sitzt, erstickt in Arbeit. Die Lorbeeren stauben die anderen ab. Die Strategie für eine wirklich erfolgreiche Intrige lautet so:

3. Für die Nummer 2 ist die Welt (noch) in Ordnung. Sein intaktes Familienleben ist die Basis für Lebensfreude und Durchsetzungsstärke in der Firma. Die Nummer 2 wird geachtet von Nummer 1, geschätzt von den Mitarbeitern, und ausserdem macht ihm die Arbeit wirklich Spass. (Nicht mehr lange.)

4. Sie brauchen viel Information über die Nummer 2. Zeigen Sie keine Berührungsangst, freunden Sie sich an, am besten von "Familie zu Familie". Nur feige Denunzianten haben Scheu vor dem Gegner.

5. Schlagen Sie der Nummer 2 ein Gruppenseminar zur Hebung des Betriebsklimas vor. Sie werden Staunen, was ein guter Trainer an Schwachstellen aus der 2 herauskitzelt.

6. Verwandeln Sie die häusliche Idylle, aus der Nummer 2 seine Kraft schöpft, allmählich in einen Hexenkessel. Das ist eine geheime Aktion, die Nummer 2 darf unter keinen Umständen irgendeinen Verdacht gegen Sie hegen! Bestellen Sie im Namen seiner Frau alles, was per Nachnahme bestellt werden
kann;
bestellen sie professionelle "Damen" in seine Wohnung - natürlich nur, wenn seine Frau allein anwesend ist. Nach 14 Tagen glauben sich die Eheleute kein Wort mehr. Engagieren Sie eine Person (am besten die Grossmutter), die in der Nachbarschaft von Nummer 2 gezielt Horrorgerüchte in Umlauf bringt: Im Supermarkt, im Tante-Emma-Laden an der Ecke, beim Friseur: "Schlägt Frau und Hund, ist schwer verschuldet, trinkt." Aber übertreiben Sie es nicht, auch nicht, wenn's Spass macht! Allzuviel Gerüchte wirken unglaubhaft.

7.) Die eingetretene Irritation und Nervosität der Nummer 2 muss sich der Firma mitteilen. Simulieren Sie hysterische Anrufe der Ehefrau bei der Sekretärin von Nummer 2. Holen Sie eine Kreditauskunft bei Nummer 1 über die Nummer 2 ein: "Routine-Anfrage, reine Routine."

8. Versuchen Sie den ersten Schritt aus der Deckung. Machen Sie sich zum Kumpel von Nummer 2: "Du schaust so schlecht aus, ist was ?" Heucheln Sie Verständnis und Mitgefühl, machen Sie etliche Nächte mit Nummer 2 in Kneipen und Bars durch, verschaffen sie ihm Alibis bei der Ehefrau, aber rufen sie heimlich während der Kneipentouren seine Frau an, und teilen sie ihr den wahren Aufenthaltsort ihres Mannes mit. Nach diesen durchzechten Nächten vergessen Sie nicht, gekonnt dezente Hinweise in der Firma zu verbreiten: "Toller Typ, trinkt für Drei, hält sich gut." Zeigen Sie der Nummer 2, wie sehr Sie ihn bewundern, wann immer sich eine Gelegenheit dazu bietet: Loben Sie Nummer 2 vor versammelter Belegschaft - aber keinesfalls übertreiben! Sonst könnte man Sie für einen Schleimer halten, und Ihre Intrigen verkehren sich in's Gegenteil.

9. Nach etwa einem Monat beginnen Sie damit, die Beliebtheit von Nummer 2 zu untergraben. Deponieren Sie den Gehaltsstreifen von Nummer 2 gekonnt bei der gesprächigsten Klatschtante des Betriebes. Neid ist ein prachtvoller Verbündeter. Erzählen Sie ihr gleichzeitig unter vier Augen, dass die 2 geheime Bewertungslisten über die Leistung der Mitarbeiter führt, zur Not fälschen sie welche. Erkundigt sich die Klatschtante, ob ihr Name auch dort aufgeführt sei, dann ziehen Sie ihr mitleidigstes Gesicht, schauen die Dame barmherzig an, nuscheln "Na, na, nichts wird so heiss gegessen..." und eilen entschuldigend von dannen. Sie können sicher sein, die Klatschtante wird fortan gegen die Nummer 2 alles nur erdenklich Schlechte im Betrieb verbreiten.

10. Provozieren Sie Kritik an den 'Menschenschinder', stacheln Sie ihre Kollegen an, sich gegen Nummer 2 'zu wehren'. Nutzen Sie gleichzeitig ihr Vertrauensverhältnis zu Nummer 2, und berichten Sie ihm von den 'aufmüpfigen Mitarbeitern'.

11. Entschuldigen Sie bei den Mitarbeitern und dem Chef die schlechte Verfassung von Nummer 2, entschuldigen Sie das verschlechterte Betriebsklima und die Eheprobleme der 2, aber weisen Sie immer wieder darauf hin, dass "er ja im Grunde kein schlechter Kerl ist, er hat nur eine schlimme Phase..." Jedermann wird Sie für einen aufrichtigen, ehrlichen Menschen halten, der selbst jetzt noch treu zur Nummer 2 steht. Aber verkneifen Sie sich ihr dümmliches Grinsen!

12. Zeit für das Risiko. Sprechen Sie mit der Nummer 1. Schwärmen Sie von der ehrgeizigen Zielen der Nummer 2, loben Sie ihn in schillerndsten Farben. lassen Sie dabei auch einfliessen, "dass wir alles tun, um die derzeitige persönliche Krise der Nummer 2 zu beheben", erwähnen sie, wie "alle in der Firma bemüht sind, weiteren Schaden zu verhindern." Auf die Frage von Nummer 1, wie Sie selbst sich fühlen, antworten Sie klar und energisch mit: "Ausgezeichnet!"

13. Der Keim des tiefen Misstrauens ist gesäht. Nummer 2 spürt es zwar, dass nichts mehr so ist wie früher, aber (noch) kommt er nicht auf den Gedanken, dass Sie, den er für seinen verbündetsten Mitarbeiter hält, der Urheber dieser Intrige sind.

14. Lassen Sie geziehlt Arbeitsergebnisse verschwinden. Die Nummer 1 wird inzwischen felsenfest glauben, die Nummer 2 sei schuld. Kreiden Sie ihre eigenen Versäumnisse der Nummer 2 an. Die Nummer 2 wird allmählich merken, dass Sie keineswegs sein Freund sind. Womöglich wird die 2 Sie öffentlich attaktieren und der Intrige bezichtigen. Sagen Sie einfach: "Das ist nun der Dank! Habe ich Dich nicht immer und überall verteidigt ?" Jedermann im Betrieb ist entrüstet, und ihnen ist tiefste Zustimmung sicher. Jetzt hat die Nummer 2 auch noch den letzten Verbündeten verloren: Sie.

15. Nummer 2 ist kein Vollidiot, und tut das, was noch zu tun bleibt: Er kündigt. Und nun haben Sie es erreicht. Sie werden die neue Nummer 2. Geschafft!

16. Noch ein Tip: lernen Sie, ihre Furcht zu beherrschen! Über kurz oder lang wird es ihnen genau so ergehen wie ihrem bedauernswerten Vorgänger.
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Beitragvon Peter » 22 Jun 2006, 17:22

1. Das Firmentoilettenpapier ist mit Ihrem Foto bedruckt
2. Sie werden spaßeshalber nicht mit Papierkugeln, sondern mit Steinen beworfen.
3. Statt eines Computers gibt man Ihnen eine Steintafel und einen Meißel.
4. Ihre Praktikantin bläst Ihnen höchstens den Marsch.
5. Man zahlt Ihnen Ihr Gehalt ab sofort in Rubel aus.
6. Ihre Kollegen schenken Ihnen ein T-Shirt mit einer Zielscheibe.
7. An Ihrer Bürotür sind zwei Nullen angebracht.
8. Ihre Kündigung haben alle Kollegen unterschrieben.
9. Das Bild Ihrer Frau steht noch auf 12 anderen Schreibtischen.
10. Sie sind der Chef!
Benutzeravatar
Peter
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2504
Registriert: 27 Mär 2004, 01:12
Wohnort: Linz

Re: Arbeit

Beitragvon Marvin2c » 25 Mär 2010, 18:32

okaaay..:°:°
Benutzeravatar
Marvin2c
Rückbankanschnaller
Rückbankanschnaller
 
Beiträge: 9
Registriert: 14 Jan 2010, 15:56


Zurück zu lustige Texte



Wer ist online?

Mitglieder: Baidu [Spider], Google Adsense [Bot]